Vitamin K – Die Kraft der Vitamine

Schnittlauch   Rosenkohl - Vitamin K

Liebe Sugardaddys, liebe Sugarbabes – heute ist es mal wieder soweit, für einen weiteren Beitrag der Kraft der Vitamine – das Vitamin worum es heute geht, ist das Vitamin K. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen und hoffen, Du kannst etwas daraus mitnehmen!

Was ist Vitamin K? 

Vitamin K gehört wie Vitamin A, D und E zu den es fettlöslichen (lipophilen) Vitaminen. Dabei handelt es sich so gesehen eher um eine Gruppe von Vitaminen, welche sich in Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinon) unterteilen lässt. Das Vitamin K1 ist vorwiegend in Grünpflanzen zu finden, Vitamin K2 wird wiederum von Bakterien (E. Coli) produziert. Jene sind auch im menschlichen Darm zu finden. Es wird gesagt, dass Vitamin K2 die aktivere Form von den beiden sei – doch letztendlich ist bei Vitamin K1 und K2 dieselbe Wirkung festzustellen. So wie Vitamin B12 auch, wird Vitamin K im Darm resorbiert und durch das Blut zur Leber transportiert. Es ist vorwiegend für die Bildung der Gerinnungsfaktoren verantwortlich, sowie für die Hemmung des Knochenabbaus für Frauen nach den Wechseljahren.

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Vitamin K?

Der Tagesbedarf für Jungen ab 15 Jahren und Männern bis zum 50. Lebensjahr liegt bei 70 µg – Männer ab 51 Jahren wird geraten, 80 µg aufzunehmen. Für Mädchen und Frauen ab 15 bis 50 Jahren, wird empfohlen eine Dosierung von 60 µg zu sich zunehmen, danach seien 65 µg angebracht.

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin K enthalten?

Am besten geeignet für für eine reichhaltige Vitamin-K-Aufnahme ist grünes Blattgemüse wie beispielsweise Salat, Kohl und Spinat. Darüber hinaus steckt das Vitamin auch u.a. in Hülsenfrüchten – Die untere Tabelle zeigt eine Übersicht über die zehn Vitamin K reichsten Nahrungsmittel:

Nahrungsmittel

Vitamin K (je 100 Gramm)

Grünkohl

817 µg

Petersilie

360-790 µg

Schnittlauch

380 µg

Spinat

305 µg

Traubenkernöl

280 µg

Brokkoli

270 µg

Rosenkohl

236 µg

Rapsöl

150 µg

Kürbiskernöl

112 µg

Kopfsalat

109 µg

Die Besonderheit an Vitamin K ist, dass dieses von Bakterien im Darm hergestellt werden kann – warum das der Fall ist, wurde bisher noch nicht aufgedeckt. Das Vorkommen dieser Bakterien liegt in einem Darm-Abschnitt, in dem eher weniger fettlösliche Vitamine in den Körper aufgenommen werden. So wird davon ausgegangen, dass das von den Bakterien synthetisierte Vitamin K kaum eine Rolle in Bezug auf die Ernährung spielt.

Petersilie - Vitamin K  Grünkohl - Vitamin K

Was passiert bei einer Überdosierung von Vitamin K?

Laut derzeitigem Wissensstand kann eine Überversorgung mit Vitamin K (aus Nahrung) für einen gesunden Menschen in höheren Dosen keinen Schaden anrichten. Beim Neugeborenen sollte jedoch ein übermäßiger Konsum vermieden werden, da in diesem Falle Hämolyse ausgelöst (Zerfall der roten Blutkörperchen) werden kann.

Brokkoli - Vitamin K

Was passiert bei einem Mangel an Vitamin K?

Sobald eine ausgewogenen Ernährung an den Tag gelegt wird, ist eine mangelhafte Zufuhr an Vitamin K relativ selten. Ein Vitamin-K-Mangel kann sich auf das Gerinnungssystem auswirken und kann zu spontanen Blutungen führen – darunter ist ein starker Blutverlust bei Verletzungen keine Überraschung. Sowie bei der Vitamin-K-Überdosierung, kann ein Mangel an Vitamin K beim gesunden Menschen ernährungsbedingt kaum auftreten. Eine Risiko-Gruppe gibt es jedoch immer: Menschen die eine chronische Krankheit im Verdauungstrakt haben oder über längere Zeit Antibiotika einnehmen, können von einem Vitamin-K-Mangel betroffen sein.

By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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