Vitamin E – Die Kraft der Vitamine

Was ist Vitamin E?

Vitamin E gehört genauso wie Vitmain A, D und K zu den lipophilen Vitaminen, also zu den fettlöslichen Vitaminen. Wissenschaftler benutzen auch gerne den Begriff der “Tocopherole”, worunter die unterschiedlichen Formen von Vitamin E zusammengefasst werden können. Kurz gesagt: Der Körper nimmt Vitamin E mit dem Fett der Nahrung auf.

Ähnlich wie Vitamin C, ist Vitamin E ein Zellschutzvitamin. Da diese Vitamine eine antioxidative Wirkung besitzen, schützt es die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen. Das bedeutet, dass sie z.B. aggressive Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) unwirksam machen, bevor diese überhaupt einen Schaden anrichten können.

Vitamin E

Welche Aufgaben besitzt Vitamin E?

Wie eingangs schon erwähnt wurde, dient Vitamin E hauptsächlich als Schutzfunktion des Körpers. Darunter fallen allerdings auch Aufgaben die z.B. mit dem Fettstoffwechsel zu tun haben. Daher wird in der Kosmetikindustrie vorallem auch Vitamin E zu Hautcremes und Sonnenschutzmitteln hinzugesetzt, mit dem Zweck, die Haut besonders gut zu pflegen.

Auch das Gehirn bzw. das Gedächtnis wird durch Vitamin E positiv beeinflusst und schützt es. Dabei ist eine spezielle Dosis notwendig, sowie eine gewisse Kombination der Formen von Vitamin E.

Darüber hinaus kann Vitamin E Entzündungsreaktionen abschwächen und das Vermeiden von Verkalkung der Arterien bewirken, sowie das Beseitigen von Krebszellen. Allerdings kann bei einem niedrigem Selen-Spiegel und einer regelmäßigen und erhöhten Zufuhr von Vitamin E, das Risiko verstärkt werden, an Prostatakrebs zu erkranken.

 

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin E enthalten?

Die besten Nahrungsmittel als Vitamin-E-Lieferanten stellen in erster Linie pflanzliche Öle dar – darunter sind z.B. wie Olivenöl, Weizekeimöl und Sonnenblumenöl. Aber auch in Eiern, Samen, Nüssen und Butter ist Vitamin E in geringeren Mengen enthalten.

Der Tagesbedarf an Vitamin E sollte laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wie folgt umgesetzt werden.

Der Tagesbedarf für Frauen liegt bei 11 bis 12 mg. Für Schwangere gelten jedoch 13 mg und für Stillende 17 mg. Bei Männern können es 12 bis 15 mg sein. Menschen der älteren Generation (ab 65 Jahren) sollten eher etwas weniger als jüngere Erwachsene zu sich nehmen.

Dabei erfüllen ca. 20 Gramm Sonneblumenöl die empfohlene Tagesdosis von durchschnittlich 12 mg Vitamin E.

Vitamin E

Mangel an Vitamin E

Ein Vitamin-E-Mangel ist bei einer augeglichenen Ernährung relativ selten. Geringe Mengen an Vitamin E erhält man i.d.R. nur dann, wenn sich über längere Zeit entweder sehr fettarm oder sehr einseitig ernährt wird. Aber es gibt auch gewisse Risikogruppen, die durch bestimmte chronische Erkrankungen, Probleme bei der Aufnahme von Nahrungsfetten haben, welche mit den Darm zusammenhängen. Darunter fallen z.B. Krankheiten wie: Gallenwegserkrankungen, Zöliakie, Morbus Crohn des Dünndarms oder auch chronische Bauchspeicheldrüsenentzündungen.

Mögliche Beschwerden eines Vitamin-E-Mangels: Störungen der Muskel- und Nervenfunktion.

Vitamin E Vitamin E


Überdosierung von Vitamin E

Damit es durch Nahrung zu einer Überdosis von Vitamin E kommen kann, müsste eine derart hohe Menge aufgenommen werden, dass es praktisch unmöglich ist. Eine Überdosis kann jedoch durch eine erhöhte Einnahme von Vitamin-E-Präparaten zustande kommen, wenn diese auch noch über einen längeren Zeitraum hinweg zu sich genommen wird. Diese können sich dann durch Nebenwirkungen wie Durchfall und Übelkeit äußern.

Menschen die Blutgerinnungsstörungen haben bzw. Menschen die Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen, kann eine erhöhte Vitamin-E-Zufuhr ein erhöhtes Blutungsrisiko darstellen.

By Daniele Zedda • 18 February

← PREV POST

By Daniele Zedda • 18 February

NEXT POST → 34
Share on