Der Stress des Alltags und wie man damit umgehen kann

Genervt von der Arbeit, Probleme im zwischenmenschlichen Bereich oder die Angst vor einer anstehenden Klausur; Stress ist heutzutage jedem ein Begriff und beeinflusst das Leben aller Menschen auf unterschiedlichste Weise. Welche Möglichkeiten gibt es also, mit Stress jeglicher Art umzugehen und welche Wege gibt es beispielsweise in Beziehungen, um sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen, um den Stress des Alltags zu bewältigen?

 

 Verschiedene Formen von Stress

So differenziert die Wissenschaft zwischen einem positiven Stress, der uns in Verbindung mit anderen physischen Anreizen vorantreibt, dem sogenannten `Eustress`. StressDieser dient als eine Art Motivation für positive Leistungen und trägt dazu bei, dass wir produktiv und gleichzeitig gefordert sind. Steigt die Stressbelastung allerdings, verlässt sie den konstruktiven Rahmen und dient nicht länger der Produktivität. Dies nennt man auch `Distress`, für den ein negatives Lebensereignis oft ein Auslöser sein kann und für welchen häufig scheinbar keine Lösung in Sicht ist. Anzeichen für diese Art von Stress können beispielsweise Bluthochdruck, Verdauungsprobleme oder eine unregelmäßige Atmung sein.

Was können wir tun, um mit dieser Stressbelastung umzugehen?

In erster Linie gilt es natürlich, die Ursachen zu identifizieren, die vermehrt Situationen hervorrufen, in denen man sich zunehmend gestresst oder überfordert fühlt. Diese Reize aus der Umwelt, sogenannte Stressoren, können in Zusammenhang mit der Interpretation des jeweiligen Reizes durch die betroffene Person den entsprechenden Stress verursachen. Folglich gilt es für die Zukunft, gewisse Präventivmaßnahmen zu ergreifen, die schon im Vorfeld wirken und somit den sonst potenziell auftretenden Stress vermeiden. In der Regel kann es helfen, sich regelmäßig Auszeiten zu nehmen, sei es von der Arbeit, vom Lernen oder ähnlichen Situationen, die häufig zu Stress führen und das in der Vergangenheit vielleicht sogar schon getan haben. Pause zu machen einfach um der Ruhe Willen oder auch um den Kopf freizubekommen ist ein guter erster Ansatz, um übermäßigen Stress zu vermeiden.Stress

Lässt sich ein Stresszustand allerdings nicht mehr verhindern, ist es an der Zeit diesen möglichst effektiv zu bewältigen. Der Psychologe Richard Lazaros unterscheidet dabei primär zwischen drei verschiedenen Arten des Copings, sprich Arten mit dem vorhandenen Stress umzugehen.

Drei verschiedenen Arten des Copings

An erster Stelle steht dabei das `problemorientierte Coping`, welches den Ansatz verfolgt, den verantwortlichen Reiz direkt zu bewältigen. Durch Informationssuche und konkrete Handlungen, beziehungsweise die Unterlassung dieser, schafft es das Individuum die Problemsituation zu überwinden.

Eine andere Strategie verfolgt das `emotionsorientierte Coping`, welches das Abbauen des Stresses durch emotionale Erregung vorsieht. Die Anstregungen werden also darauf verwendet, eine emotionale Befindlichkeit zu verbessern, indem man negative Emotionen in Zaum hält. Hier wird also das eigene Verhalten verändert und nicht der Stressor als solcher.

Die dritte Möglichkeit beschreibt das `bewertungsorietierte Coping`. Mithilfe dieser Strategie versucht die gestresste Person, die Reize aus der Umwelt kognitiv neu zu bewerten, um so Probleme und Belastungen eher als Herausforderung zu sehen. Folglich können Ressourcen darauf verwendet werden, auf diese Herausforderungen zu reagieren und dem ursprünglichen Stresszustand somit Abhilfe zu verschaffen.

 

Erhöhung der eigenen Stresstoleranz

Ganz allgemein gesagt helfen also alle diese Strategien, entstandenem Stress zu entkommen und diesen zu überwinden. Damit es dazu gar nicht erst kommt, kann neben den oben beschriebenen Präventionsmaßnahmen auch eine Erhöhung der eigenen Stresstoleranz dazu beitragen, Problemsitationen vorzubeugen um diesen zu entgehen. Die gängigste Empfehlung für dieses Unterfangen ist häufig regelmäßige Bewegung oder beispielsweise Meditation. Diese und andere Hobbies sind die Dinge, die sich auch in Partnerschaften sehr gut eignen, um gemeinsam dem Stress entgegenzuwirken. So kann gemeinsam nach Lösungen gesucht werden und auch gemeinsame Aktivitäten werden oft als sehr angenehm wahrgenommen, so kann man sich gegenseitig motivieren oder dem anderen bei Misserfolg gut zureden. Auch für eine Beziehung zwischen einem Sugardaddy und einem Sugarbabe sind viele dieser Strategien durchaus geeignet. Partnerschaften dieser Art können, wie jede andere Romanze auch, Spannungen, Streits und andere Stresssituationen beinhalten, sodass beispielsweise eine gemeinsamer Spaziergang oder gegenseitige emotionale Erregung dem Problem Abhilfe schaffen kann. Häufig hilft auch eine gewisse Regelmäßigkeit dieser Atikiväten, da Stress für gewöhnlich nicht ohne weiteres einfach verschwindet, sondern vielmehr über einen längeren Zeitraum abgebaut werden muss.

 

Fazit

Abschließend lässt sich also sagen, dass die Strategien und Möglichkeiten, die dem Stress und den damit verbundenen Situationen entgegenwirken können, genauso komplex und vielseitig sind wie der Stress selbst. Dieser ist mehr oder weniger unvermeidbar, denn Probleme und Überforderung gibt es nunmal überall und zu jeder Zeit. Allerdings ist Stress zu einem gewissen Maße sogar gesund, so motiviert er uns und treibt uns ständig voran. Wird die Grenze des Nützlichen allerdings überschritten ist es wichtig zu wissen, wie man sich selber oder auch den Menschen in seinem direkten Umfeld helfen kann, um mit dem Stress und seinen Herausforderungen umzugehen und diesen in Zukunft soweit wie eben möglich sogar zu vermeiden.

By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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