08 März – Weltfrauentag

 

Gleichberechtigung seit 1911 dank internationaler Frauentag

Der jährlich statt findenden Tag hat seinen Ursprung in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Anlässlich der Nationalversammlung Wahl in der Frankfurter Pauluskirche, den Worten von L. Dittmer „Wohl spricht man viel von Freiheit für alle, aber man ist gewöhnt unter dem Wort ‚alle’ nur die Männer zu verstehen.“ begann 1848 die ersten sagenhaften Schritte zur Gleichberechtigung.


Hedwig Dohm forderte unmissverständlich in ihren Schriften 1873 das Frauenwahlrecht als Voraussetzung um weitere Rechte durchzusetzen. Die Frauen der Sozialistischen Partei Amerika (SPA) hatten 1908 das Nationales Frauenkomitee gegründet. Diese organisierte den erfolgversprechenden ersten Frauentag in den USA am 28.02.1909.

Weltfrauentag
Den Stimmrecht Forderungen der Demonstration schlossen sich die bürgerliche Frauenrechtlerinnen (Suffragetten) aus Großbritannien an. Inspiriert davon, unterbreitete die aus Deutschland stammende Sozialistin Clara Zetkin 1910 den Einführungs-Vorschlag bei der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen. Sie setze sich mit Käte Duncker bei den Treffen ein und forcierte den Beschluss. Beim ersten Weltfrauentag am 18. März 1911 versammelten sich auf den Straßen rund 1 Million Protestanten/innen in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn wie Schweiz. Somit wurde auch in Europa der Frauentag zum ersten Mal gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt war das politische Engagement für Frauen nur in Finnland möglich. 1918 konnten deutsche Frauen wählen gehen und erst ab 1971 kam auch die Schweiz hinzu. Dieser Tag wurde 1975 von den Vereinten Nationen wie der UNO offiziell anerkannt und findet am 8. März statt.

Symbol für Gegenwehr, Herausforderungen und das Recht auf Gleichberechtigung

Im Gegensatz zu Muttertag oder Valentinstag, soll bei diesem Tag nicht nur für das Recht des weiblichen Geschlechtes eingetreten werden, sondern auch zum Weltfrieden beitragen. Sinn und Zweck dieses als gesetzlich geltenden Feiertages in manchen Ländern ist, die Aufmerksamkeit auf die globalen Missstände zu richten. Die Situationen zu analysieren und sie anzugehen. Nach wie vor bestehen Benachteiligungen gegenüber Frauen.
Die„Europäische Agentur für Grundrechte“hat eine internationale Erhebung niedergelegt, wo 1/3 der Frauen zwischen 15 und 74 Jahren in der EU körperlich wie sexuelle Gewalt wieder fahrt. Dies sind laut Süddeutscher Zeitung 62 Millionen Frauen. So mit könnten sie traurigerweise die drittgrößte Nation nach den Schwergewichten Deutschland und Frankreich bilden.

Weltfrauentag
Rechte im Detail

Gesetzlich sind Frauen innerhalb Deutschlandes gleichgestellt. Sie müssen ebenso wie Männer ihren Pflichten nachkommen und können ihre Rechte wahrnehmen. Wie sieht es global in andern Länder aus? Inzwischen gehört es zur Selbstverständlichkeit das Mädchen und Frauen Schulen besuchen bzw. studieren gehen. Mittlerweile ist das klischeehafte schwächere Geschlecht in vielen Berufen sowie in Politischen Positionen vertreten. Dennoch gibt es manche Bereiche, wo die Frauen nicht mitsprechen oder verbessern dürfen/können. Benachteiligungen zeigen sich, wenn man in Betracht zieht, dass die Frauenwelt insgeheim wesentlich motivierte und durchschnittlich bessere Hochschulabschlüsse vorweisen. Gegenüber anderen europäischen Provinzen fehlt hier jegliche Anerkennung mit einem bis zu ¼ unterbezahlten Lohn. Da sie Schwanger werden können, übernimmt hier klar der Mann das Ruder in der Arbeitswelt. In den vergangen Jahren wurde die Kinderbetreuung nach der Geburt zunehmend von Männern übernommen. Tatsächlich ist es so, dass dieser Part für Frauen arbeitstechnisch ein Stillstand bedeutet. Fehlende Kindergartenplätze für diese Altersgruppe und eventuell schlechte Sozialkontakte sind dann eine enorme fast nicht zu bewältigende Herausforderung.

 

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By Daniele Zedda • 18 February

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